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Smiley Bei Dir...
...stehen mehrere Fehler drin:Verbraucht mein kleines Autochen doch bisher durchschnittlich 9,39 EUR / 100 km.Dann hättest Du mit Gas wohl einen Verbrauch von ca. 4,85 € (Basis: Benzin 1,45 €, Gas 0,65 €, Mehrverbrauch in Litern 15 % (typisch für eine sequentielle Anlage))Wenn ich da von 3,50 EUR Einsparpotential auf 100 km ausgehen, meine Güte da spare ich ja auf 70000 km phantastische 2450 Euro ein... Ach nee, richtig, dann haben sich ja erst die Einbaukosten amortisiert. Das sparen beginnt dann ja erst für den, der meinen Kleinen dann fährt, weil bis die 70000 km rum sind ziehen bei uns 5 Jahre ins Land, und dann steht längst der nächste vor der Tür.Komisch: Beim Diesel wird der Fahrzeugwert immer eingerechnet, beim Gas nicht. Warum eigentlich? Und bei über 4,50 € Einsparpotential pro hundert Kilometer lassen sich sogar sequentielle Anlagen für durchweg 1600 bis 2000 € durchaus schneller bezahlen. Ach ja: Man kann auch 2500 € bei Opel & Co. bezahlen, um in Sachen Garantie im Falle des unwahrscheinnlichen Falles besser dazustehen, aber ob das hilft...?!?Irgendwie doof, dass "LPG-Umbauautos" keinen relevant höheren Marktwert haben als nicht ungebaute. Da lohnt das Ganze eigentlich nur für Leute die ihre Karre fahren bis sie auseinanderfällt. Oder für die, die das Glück haben so ein Auto günstig gebraucht zu ergattern.Stimmt. Keinen relevant höheren Marktwert. Sondern einen utopisch unrealistisch hohen Mehrwert!! Abgesehen von illegalen Schrottkarren ohne Betriebserlaubnis mit nicht eingetragenen Gasanlagen. Die legalen Autos mit Gasanlage werden zu völlig überhöhten Preisen verkauft. Angebot und Nachfrage. Es gibt halt wenige dieser Autos aber viele potentielle Käufer, die sehr billig fahren möchten.Daher werde ich es sicher unterlassen, grob 1/4 des Neupreises unseres Corsas nochmals in den Umbau zu investieren.... es lohnt sich nicht.Immer wieder witzig: Da sind die Leute bereit, 2000 € Mehrpreis für einen Diesel zu bezahlen, der in Steuer und Versicherung oft so viel teurer ist, daߟ man auch mit 20.000 oder 30.000 km pro Jahr die Mehrkosten niemals beim Sprit einsparen kann - trotzdem werden diese Autos gekauft und gekauft und gekauft. Beim Autogas stört es die Leute aber, wenn man den Mehrpreis erst in ein bis drei Jahren hereinfahren kann. Obwohl das Auto noch 5, 10 oder 15 Jahre halten dürfte, immer mehr Wert als ein reiner Benziner sein und bis zum Schrott viele tausend Euro einsparen wird. Und nochmals: Durch den höheren Wert rechnet sich das auch für den Erstbesitzer, der sein Auto schon nach ein paar Monaten verkauft. Was ja auch unbeabsichtigt durch einen unverschuldeten Unfall oder Diebstahl passieren kann.Aber - auch aller Ironie zum trotz - gebe selbst ich zu, das so ein Umbau immer noch wirtschaftlicher ist als einen Diesel zu fahren. Ausnahme: echte Vielfahrer.Klassischer Denk- und Rechenfehler: Je mehr ich fahre, desto wirtschaftlicher ist der Benziner mit Autogas im Vergleich zu einem Diesel! Zunächst ist die Lebenserwartung eines modernen Benziners eher höher als die eines Diesels. Beide erreichen aber problemlos mehrere 100.000 km, erst Recht bei Vielfahrern. Das kann man also vernachlässigen. Bliebe die Frage des Verbrauchs: LPG ist nicht nur in Steuer und Versicherung billiger, auch der Verbrauch ist in Euro gerechnet billiger. Je mehr ich fahre, desto wichtiger wird aber der Verbrauch bei der Gesamtwirtschaftlichkeit! Also ist so ein Umbau immer wirtschaftlicher als einen Diesel zu fahren - erst Recht für Vielfahrer!Gruߟ Michael



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