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Smiley Re: Wo bekomme ich noch RAM her?
Hi,man kann einen Kernel schon auf einer anderen Maschine bauen, das ist aber je nach Konstellation mal mehr, mal weniger Aufwand. Konfigurier auf dem Entwicklungssystem (also dem Rechner, der den Kernel schneller compiliert, z.B. Deinem Arbeitsplatz-PC) den zu bauenden Kernel so, daß er zum Zielsystem passt. Wichtig: Richtigen, d.h. zum Zielsystem passender Architektur+Prozessor auswählen, sonst wird der Kernel auf dem Zielsystem u.U. nicht mal booten.Haben Entwicklungs- und Zielsystem die selbe Architektur (z.B. x86), so ist das ganze trivial. Da Du eh einen statischen Kernel bauen solltest brauchst Du nach dem Cpmpilieren nicht mal die Module umkopieren - es reicht, das benötigte Kernel-Image (z.B. arch/.../boot/bzImage oder ./vmlinuz) auf den Zielrechner zu kopieren, ins richtige Verzeichnis zu stecken (z.B. /boot/kernel) und den Bootloader entsprechend zu konfigurieren.Sind die Architekturen von Entwicklungs- und Zielsystem unterschiedlich, so benötigst Du erstmal einen Cross-Compiler plus eine entsprechende Toolchain (binutils et al.). Das ist schon aufwändiger, aber Guru Google weis auch hier Rat.Wenn Du sagst, das Dir bei den selbstgebauten Kerneln bisher immer die USB-Unterstützung gefehlt hat, warum hast Du sie dann nicht einfach aktiviert? :-DStephanP.S. Ich würde Dir immernoch raten eher am Userland rumzudrehen, weniger am Kernel. Guck Dir mal an, wie Distributionen a la ttylinux es schaffen, die Hardwareanforderungen auf 5MB RAM und 4MB Festplatte herunterzureduzieren. Ein optimierter Kernel ist dabei nur ein kleiner Teil.



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