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Smiley Re: Ja denne ...
Hallöchen nochmal



Ich kürze den Text mal etwas ;)



>Natürlich wird die so erstellte EXE grösser. Aber die Grösse einer EXE ist ja in der heutigen Zeit "Wurscht"!



Finde ich nicht. Wenn ich gewisse Programme sehe die sehr klein sind und trozdem einen enormen Funktionsumfang (z.B. BASS Multimedia DLL), so finde ich es schon schade das selbst ein simples Programm 5-10 MB hat (mit abhängigkeiten). Aber da bin ich vieleicht zu alt um mich an die Verschwendung von Resourcen auf Computern zu gewöhnen.



>OK, ich wette nicht. Die Wahrheit liegt aber trotzdem irgendwo zwischen Deiner und meiner Meinung. Ich gehe davon aus, dass Du die Technik des von "dev" gelinkten ActiveVB-Artikel meinst. Diesen kannte ich bis eben nicht. Trotzdem ist eine derartige DLL, wie "SuperTramps" schon schrieb, von der "MSVBVM60.dll" abhängig. Und die "MSVBVM60.dll" ist nun mal eine ActiveX-DLL. Also hätten wir mit VB6 eine Non-ActiveX-DLL erstellt, die wiederum von einer ActiveX-DLL abhängig ist. Das ist in der Regel nicht weiter schlimm, weil neuere Systeme, wie Du schon schriebst (XP), die VB6-Runtime inne haben. Man kann also mit VB6 Non-ActiveX-DLLs erstellen, die auf neueren (nur eben nicht älteren) OS verwendet werden können, ohne weiter Hand anlegen zu müssen. Aber eine derartige DLL kann man, wie SuperTramp schon schrieb, nicht mit C++ verwenden. Vielleicht gibts da aber noch einen Trick; kann ich nicht abschließend beurteilen.



Jepp, die DLL ist eher Standard-Konform in punkto Aufrufsdeklaration und deren Parameter, dass ist wohl wahr. Die Abhängigkeit von der "MSVBVM60.DDL" kann mann mit verschiedenen (jedoch Teuren C++ ;) Produkten) umgehen.

Meine vorgehensweise ist jedoch nicht die von "dev" gelinkte Webseite. Ich habe mir inzwischen ein eigenes Addin für VB6 SP6 gemacht, welches in der Lage ist, Win32 EXE, Win32 DOS (Console-Mode), "C-DLLs", ActiveX-DLLs, ActiveX-EXEs und spezielle EXEs für Webseiten (CGI-Programme) zu erstellen.

Schlussendlich ist ein Programm in VB (egal ob EXE, DLL...) immer dem Pendant von C++ unterlegen. Aber der Aufwand in C++ ist für mich der Grund bei VB6, PowerBASIC und Assembler zu bleiben. Wobei Assembler auch sehr aufwändig ist und ich deshalb auch nur selten bei Geschwindigkeitsproblemen von VB benutze.



>Mein Fazit:

Du hast mich überzeugt. Wenn ich für XP-Clients entwickle, könnte ich mit VB6 Non-ActiveX-DLLs für die Verwendung in eigenen VB-Programmen erstellen. Aus 2 Gründen werde ich jedoch davon keinen Gebrauch machen:

1) Ich mache (eigentlich) nix Neues mehr in VB6.

Wenn ich was speziell für XP machen müsste, würde ich es also in .NET machen.

2) Wenn ich was speziell für XP machen müsste und der Auftraggeber schreibt mir

VB6 vor, würde ich die Funktionalitäten im Programm selbst integrieren.



VB unter XP ist wahrlich eine freude beim erstellen von Setup's. Die grösse der erzeugten Dateien (z.B. Inno Setup) sind somit sehr klein.

Aber VB6 hat leider dennoch keine Zukunft mehr :< Warum? Wie war das nochmal mit 64Bit und VB6? :) Nur mit sehr grossem und langsamen Aufwand mit VB6 zu handlen.

Das Bearbeiten von Dateien >2GB ist mit VB6 sehr umständlich.



Mein Fazit:

VB6 ist für kleinere "Helferlein" und kleine Applikationen noch voll Ok.

Für alles andere, oder wer Zukunftsorientiert Programmieren will, der lässt die Finger von VB (und auch dem #%"* .NET zeugs).



Ist es nicht Schön das wir darüber gesprochen haben ;)



Gruss THORAX



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